Für das Polizeipräsidium Südhessen war eine Raumschießstätte mit zwei 25 m Bahnen, Schulungsbereichen und Nebenfunktionen zu entwickeln. Das Gebäude präsentiert sich entsprechend seiner Funktion sehr geschlossen und introvertiert. Gleichzeitig ist die Raumschießanlage für das Polizeipräsidium Südhessen in der Ausbildung der Polizeibeamten von zentraler Bedeutung. Entsprechend präsent sollte das Gebäude in seiner äußeren Gestalt die Gesamtliegenschaft ergänzen. Der entwurfliche Ansatz geht von einem streng gefassten, über das Obergeschoss gestuften Baukörper aus, welcher durch konsequente Einschnitte differenziert und strukturiert wird. Durch die Verkippung der Schmalseiten erfährt die Baumasse eine angemessene Dynamik, welche die innere Funktion auch in der äußeren Gestalt erahnen lässt. Der Rücksprung auf der Südostecke bildet eine qualitätvolle Eingangsund Platzsituation für das Gebäude mit hoher Aufenthaltsqualität. Der Funktion entsprechend ist das Gebäude fast vollständig geschlossen, lediglich zum Eingang hin öffnet sich der Foyer- und Aufenthaltsbereich großflächig. Der Grundriss des Entwurfes ist klar gegliedert und wird bestimmt durch die zwei 25-m-Schießbahnen. Diese bilden zusammen mit den zentralen Funktionen einen Dreibund. Im Obergeschoss ist ausschließlich die raumlufttechnische Anlage positioniert, jeweils direkt über den zugehörigen Funktionsbereichen – so werden klar definierte Brandabschnitte mit reduzierten Aufwendungen für Brandschottungen gebildet.
Raumschießanlage Darmstadt
- Besondere Anforderungen
- hohe Sicherheitsanforderungen mit Zugangskontrolle; hoch installiertes Gebäude; Energieeffizientes Bauen; Bauten der Polizei; Schießstätte
- Kompetenzen
- Architektur – von der Idee zum Werk, BIM & digitale Planung, Einsatztrainingszentren & Raumschießanlagen, Komplexitätsmanagement, Nachhaltigkeit & Energie, Öffentliche Auftraggeber, Sicherheitsrelevantes Bauen
- Projektbereich
- Kritische Infrastruktur und Sicherheitsrelevantes Bauen





