Bundespolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern, Rostock

Das Bundespolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern mit Führungs-, Verwaltungs- und Einsatzbereichen, sowie den entsprechenden Servicefunktionen war an einem neuen Standort angemessen unterzubringen. Neben der Sanierung und dem Umbau eines Bestandsgebäudes für Büronutzungen wurde ergänzend ein Neubau, der die Funktionsbereiche Einsatzleitung, Schulung, Unterkunft und Büro abdeckt, errichtet. Die bauliche Ergänzung erfolgte durch einen klar strukturierten, massiven Zweibund rechtwinklig zum Bestandsgebäude, wobei die Erschließung beider Baukörper über einen zentralen gläsernen Verbinder erfolgt. Durchlaufende Bänderungen im Altbau und plastisch gefasste Mosaikfüllungen im Neubau erzielen die gestalterische Bindung bei gleichzeitiger Differenzierung beider Gebäudeteile.

Besondere Anforderungen

Bauten für die Polizei; hohe Sicherheitsanforderungen; Bauen im Bestand; konstruktive Umgestaltung Plattenbauten, Energieeffizientes Bauen; Verwahrzellen; Kriminaltechnische Labore; Werkstätten; Großgaragen; Einsatzleitstellen; Einsatztrainingsraum; Unterkunftsräume mit Nasszellen, Standards RBBau; Leitfaden nachhaltiges Bauen

Auszeichnungen

Engere Wahl BDA- Preis 2010 M-V

Kategorie

Gewerbebau + Behörde

Standort

Kopernikusstraße 1b
18057 Rostock
Deutschland

Auftraggeber

Betrieb für Bau und Liegenschaften MV
Wallstraße 3
18055 Rostock
Herr Richter
Tel. 0381 46987480

Leistungsphasen nach HOAI

LPH 1-8 gem. § 33 HOAI in ARGE mit BMU LPH 6-8
Kunst am Bau:
„Illumination“ Prof. Hartmut Hornung

Planungsbeginn

06/2005

Baubeginn

07/2006

Fertigstellung

09/2008

Verfahren

VOF Verfahren; Zuschlag