Berufsfeuerwache Berlin Hohenschönhausen

Das Planungsgebiet befindet sich im Berliner Stadtteil Hohenschönhausen und ist geprägt durch den Verschnitt zwischen dem Wohngebiet Neu-Hohenschönhausen und dem naturbelassenen Landschaftsraum mit Kleingartenanlagen in Richtung Gleisanlage. Der Baukörper definiert sich durch die gestaltprägenden Fassadenmaterialitäten. Der feste skulpturale Körper wird in farbigem Sichtbeton ausgeführt, der darüber liegende auskragende Riegel erhält ein markantes Fensterband. Die Hallenöffnungen sind weitgehend transparent und bilden eine charakteristische Torsituation. Das flachgeneigte Dach ist extensiv begrünt bzw. wird über der Halle als Terrasse genutzt. Die Zonierung des Gebäudes orientiert sich eng an den logistischen Notwendigkeiten der Nutzer, Berufsfeuerwehr und Rettungswache, sowie an deren Wechselbeziehungen. Die zweigeschossige durchfahrbare Halle vereint dabei alle Funktionen, welche im Zusammenhang mit den  Rettungs- und Löschfahrzeugen stehen. Das erste Obergeschoß umfasst die Halle in zweiter Ebene im linken Flügel mit Sporträumen, und rechts die Lagerräume mit Lüftungszentrale. Das versetzt angeordnete zweite Obergeschoss ist als Zweispänner ausgebildet. Hier ergeben sich großzügige Strukturen wie Fernsehraum, Büroräume und der Multifunktionsraum. Durch die gewählte Zonierung werden Überlagerungen von Weg- und Funktionsbeziehungen vermieden und der „Alarmweg“ vom Aufenthalts-/Ruhebereich des Mitarbeiters zum Fahrzeug sehr kurz gestaltet.

Besondere Anforderungen

Energieeffizientes Bauen, Bauten für die Feuerwehr

Kategorie

Gewerbebau + Behörde

Standort

Pablo Picasso-Straße
13053 Berlin

Auftraggeber

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Abteilung V Hochbau
Fehrbelliner Platz 2; 10707 Berlin

Leistungsphasen nach HOAI

LPH 1-8 gem. § 33 HOAI (Generalplanung); Brandschutz

Planungsbeginn

02/2018

Baubeginn

10/2019

Fertigstellung

06/2021

Verfahren

1. Platz europaweites VgV-Verfahren